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Infoboxed · Branchen · Gastronomie · Ideen

Der Name auf der Karte gehört einem Gast.

Ein Gericht, das nach einem Gast heißt, wird von diesem Gast ein Leben lang erzählt. Das ist die günstigste Werbung, die ein Lokal haben kann, und sie hängt an der Wand, solange das Gericht existiert.

So läuft die Idee mit infoboxed: Du erzählst sie einmal als Drop, und sie erscheint als Push-Meldung, im Brand Hub, auf dem Bildschirm im Lokal und als fertiger Text für Instagram. Ablauf, Beispieltext und Varianten stehen unten.

Ablauf in SchrittenBeispieltextVariantenfür Lokale gedacht

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In drei Schritten

Vom Aufruf zum Namen auf der Karte.

  1. 01

    Zeig das neue Gericht und sag, was es ausmacht. Ohne Beschreibung fallen den Leuten nur Albernheiten ein.

  2. 02

    Ruf zur Einreichung auf, mit Frist und Preis. Der Preis darf klein sein, der Name auf der Karte ist die eigentliche Belohnung.

  3. 03

    Wähl aus, verkünde den Gewinner und schreib den Namen auf die Karte. Mit Vornamen, wenn er einverstanden ist.

Die Einsendungen laufen über das Gewinnspiel: nichts wird öffentlich, bevor du es gesehen hast, und am Ende entscheidest du selbst oder du lost.

Vier Varianten

Benennen lassen, ohne die Kontrolle abzugeben.

Wer das Benennen in fremde Hände legt, muss mit allem rechnen. Diese vier Formen behalten die Entscheidung im Haus.

  1. Der Name für ein Gericht

    So geht sie: Gäste schlagen vor, die Küche wählt aus. Der Preis: das Gericht ein Jahr lang gratis, und der Vorname steht auf der Karte.

  2. Der Name für den Stammtisch

    So geht sie: Die Runde tauft sich selbst. Wirkung: Wer den Namen erfunden hat, bringt die nächsten Gäste mit.

  3. Der Name für das Haustier des Hauses

    So geht sie: Der Kater, der im Gastgarten wohnt, bekommt einen Namen. Wirkung: nichts zu verkaufen, viel zu erzählen, und die Beteiligung ist höher als bei jedem Gericht.

  4. Drei Namen zur Wahl

    So geht sie: Du schlägst drei vor, die Gäste wählen. Wirkung: weniger Beteiligung als freies Einsenden, dafür kein einziger Vorschlag, den du nicht drucken willst.

Aus der Praxis

Damit es nicht peinlich wird

Wer das Benennen in fremde Hände legt, muss mit allem rechnen. Zwei Vorkehrungen verhindern den Ärger.

So könnte es klingen Unser neues Schmorgericht hat noch keinen Namen. Wer den besten Vorschlag einreicht, bekommt es ein Jahr lang gratis und steht mit dem Namen auf der Karte. Einsenden bis 30. November.

Du entscheidest, nicht die Mehrheit

Eine Abstimmung über Namen endet oft albern. Sag von Anfang an, dass die Küche auswählt; damit ist die Frage vorher geklärt statt nachher.

Freigabe vor Veröffentlichung

Jede Einsendung durchläuft deine Freigabe, bevor sie öffentlich wird. Das schützt dich vor dem, was man nicht auf die Karte schreiben will.

Hol die Erlaubnis für den Vornamen

Wenn der Name einer Person auf der Karte steht, frag vorher. Ein Satz per Mail genügt, und der Gast freut sich über die Frage.

Zwei Wege

Freie Einsendung oder Auswahl aus dreien.

Jeder darf alles einsendenDrei Vorschläge zur Wahl
Beteiligunghoch, weil es kreativ istniedriger, dafür schneller
RisikoVorschläge, die du nicht drucken willstkeines, du hast sie selbst geschrieben
Aufwandjede Einsendung muss gesichtet werdenauszählen genügt
Was der Gast fühltdas ist meine Ideeich habe mitentschieden
Häufige Fragen

Was Wirte dazu fragen

Wie viele Einsendungen sind normal?

Bei einem kleinen Lokal zehn bis dreißig. Das reicht völlig: Du brauchst keinen Wettbewerb, du brauchst einen guten Namen und viele Gespräche darüber.

Was ist ein guter Preis?

Das Gericht ein Jahr lang gratis klingt groß und kostet wenig, weil es an Besuche gebunden ist. Ein Gutschein wirkt beliebiger.

Darf ich den Namen des Gastes nennen?

Mit seiner Zustimmung ja, am besten nur den Vornamen. Das gehört zu den personenbezogenen Daten, also hol dir ein kurzes schriftliches Ja.

Was, wenn kein Vorschlag taugt?

Dann sag es ehrlich und such mit der Küche weiter. Vergib lieber keinen Preis, als einen Namen auf die Karte zu setzen, den du nicht aussprechen willst.

Wie viele Einsendungen sind normal?

Dreißig Vorschläge sind viel, zehn reichen auch. Es geht nicht um die Menge, sondern darum, dass ein Name dabei ist, den die Küche gern ausspricht.

Darf ich den Namen des Gastes nennen?

Mit seiner Zustimmung ja, am besten nur den Vornamen. Hol dir ein kurzes schriftliches Ja, bevor etwas gedruckt wird.

Was, wenn kein Vorschlag taugt?

Dann sag es ehrlich und such mit der Küche weiter. Vergib lieber keinen Preis, als einen Namen auf die Karte zu setzen, den du nicht aussprechen willst.

Die Idee steht. Jetzt fehlt nur der Drop.

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