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Infoboxed · Starterbox · Kundenstimmen einbinden

Kundenstimmen auf der Website einbinden: wo sie wirken. und wie sie dorthin kommen

Die meisten Unternehmen haben Kundenstimmen und zeigen sie an der falschen Stelle. Diese Seite ordnet die Plätze nach Wirkung, nennt die passende Form je Seitentyp, vergleicht drei technische Wege und erklärt, worauf du bei Ladezeit und Datenschutz achten musst, bevor du fremden Code einbaust.

Die Anleitung unten ist kostenlos und ohne Anmeldung, mit Vorlage, Beispiel und den häufigsten Fehlern. Wer es schneller will: infoboxed macht aus ein paar Stichworten den fertigen Text und bringt ihn in alle Kanäle.

Kostenlos anmelden und die Wand einbauen

Eine Zeile Code auf deiner Website, und die freigegebenen Stimmen stehen dort.

Weiter geht es in der App: kostenlos, ohne Passwort und ohne Kreditkarte. Details in der Datenschutzerklärung.

Geschafft. Sobald wir dich freischalten, kommt eine Mail.

Der Ort

Kundenstimmen wirken dort, wo jemand gerade zögert.

Social Proof ist kein Schmuck, sondern eine Antwort auf einen Zweifel. Deshalb hängt die Wirkung weniger an der Zahl der Stimmen als daran, ob sie an der Stelle steht, an der der Zweifel entsteht. Die folgende Reihenfolge ist nach Wirkung sortiert, nicht nach Beliebtheit.

Neben dem Preis

Der stärkste Platz überhaupt. Wer auf den Preis schaut, rechnet gerade und sucht einen Grund, es trotzdem zu tun. Eine Stimme, die sagt, was es gebracht hat, beantwortet genau diese Frage. Eine einzige genügt, sie muss nur konkret sein.

Über dem Formular

Direkt vor dem Absenden, egal ob Anfrage, Terminbuchung oder Newsletter. Hier wirkt am besten eine Stimme, die eine Sorge vorwegnimmt: dass es kompliziert wird, dass man Werbung bekommt, dass sich niemand meldet.

Am Ende einer Produktseite

Wer bis hierher gelesen hat, ist interessiert. Drei Karten mit Namen und Rollen aus derselben Branche schließen den Text besser ab als ein weiterer Absatz über Vorteile.

Auf der Startseite

Üblich und überschätzt. Wer auf der Startseite landet, weiß oft noch nicht, was er will, und überspringt Lob. Eine Stimme gehört trotzdem hierher, aber als Beleg zwischen den Abschnitten, nicht als eigener Block mit acht Karten.

Auf einer eigenen Seite

Wird selten von selbst besucht, ist aber als Ziel wertvoll: Darauf verlinkst du aus Angeboten, aus Mails und aus Gesprächen. Außerdem ist es der Ort, an dem alle Stimmen Platz haben, ohne andere Seiten zu überladen.

Eine Faustregel, die sich bewährt: drei Stimmen dort, wo entschieden wird, und alle übrigen auf der eigenen Seite. Eine lange Liste auf jeder Unterseite sieht nach Dekoration aus und wird genauso gelesen.

Die Form

Nicht jede Stelle verträgt dieselbe Darstellung.

Eine Kundenstimme kann ein Satz sein, eine Karte, ein Video oder eine ganze Fallstudie. Was passt, hängt davon ab, wie viel Aufmerksamkeit an dieser Stelle zur Verfügung steht.

Das einzelne Zitat im Fließtext

Ein Satz, kursiv, mit Name und Rolle darunter. Unterbricht den Lesefluss kaum und wirkt wie ein Beleg statt wie Werbung. Die beste Form für Produkt- und Preisseiten, weil sie nichts verdrängt.

Die Karte im Raster

Drei nebeneinander, mit Kürzel oder Foto, Name und Rolle. Die Standardform für Abschnitte, die bewusst Kundenstimmen zeigen sollen. Ab sechs Karten gehört ein Blättern oder eine eigene Seite her.

Das kurze Video

Am glaubwürdigsten, weil Gesicht und Stimme zusammenkommen. Dafür am teuersten in der Ladezeit. Niemals automatisch abspielen lassen: Ein Standbild mit Abspielknopf lädt nichts, bis jemand tippt.

Die Fallstudie

Ausgangslage, Lösung, Ergebnis, Zitat. Lohnt sich für erklärungsbedürftige Angebote und im Geschäftskundenbereich. Sie ersetzt keine kurzen Stimmen, sondern ergänzt sie für die, die wirklich tief einsteigen.

Die Logo-Leiste

Keine Kundenstimme im engeren Sinn, wirkt aber ähnlich. Sinnvoll, wenn bekannte Namen dabei sind, und nur mit deren Erlaubnis. Ohne Bekanntheitsgrad ist eine echte Stimme deutlich stärker.

Glaubwürdigkeit

Woran Besucher erkennen, dass die Stimme echt ist.

Potenzielle Kunden sind geübt darin, erfundenes Lob zu erkennen. Fünf Dinge entscheiden darüber, ob eine Stimme Vertrauen schafft oder das Gegenteil bewirkt.

  • Name und Rolle. „Maria H., Betriebsleiterin, Hotel Seeblick" wirkt anders als „zufriedener Kunde". Anonymes Lob liest sich wie selbst geschrieben, auch wenn es das nicht ist.
  • Ein Gesicht. Ein echtes Foto schlägt jedes Symbolbild. Wenn kein Foto vorliegt, ist ein schlichtes Kürzel in der Markenfarbe besser als ein gekauftes Porträt aus einer Bilddatenbank.
  • Etwas Konkretes. Eine Zahl, eine Situation, ein Vorher und Nachher. „Sehr empfehlenswert" sagt nichts, „wir brauchen dafür keine halbe Stunde mehr" sagt alles.
  • Eine kleine Einschränkung. Stimmen, in denen auch steht, was anfangs ungewohnt war, wirken glaubwürdiger als reines Lob. Perfektion weckt Misstrauen.
  • Unterschiedliche Stimmlagen. Wenn alle Zitate gleich klingen, haben sie offensichtlich denselben Verfasser. Lass die Leute in ihren eigenen Worten schreiben, auch wenn ein Satz holprig ist.

Wie du an solche Sätze kommst, ohne sie selbst zu formulieren, steht in Kundenstimmen sammeln: Die Frage entscheidet über die Antwort.

Beispiele

Vier Betriebe, vier verschiedene Plätze.

Dieselbe Regel führt je nach Geschäft zu einem anderen Ergebnis, weil die Stelle des Zögerns eine andere ist.

Das Lokal

Hier zögert niemand vor dem Kauf, sondern vor dem Weg. Die Stimme gehört neben die Öffnungszeiten und zur Karte, nicht auf eine Referenzseite. Am besten wirkt, was einen Anlass nennt: ein Geburtstag, ein Mittagstisch, eine Feier, die gut lief.

Das Studio

Der Zweifel heißt „passe ich da rein?". Deshalb wirken Stimmen von Menschen, die sich selbst als Anfänger beschreiben, stärker als Lob von Fortgeschrittenen. Platz: direkt beim Probetraining und bei den Kurszeiten.

Die Dienstleistung

Erklärungsbedürftig, oft teuer, selten spontan. Hier zahlt sich die lange Form aus: eine Fallstudie mit Ausgangslage und Ergebnis, dazu drei kurze Zitate neben dem Preis. Name und Firma der sprechenden Person sind hier besonders wichtig.

Der Onlineshop

Entschieden wird am Produkt, nicht auf der Startseite. Die Stimme gehört zur einzelnen Artikelseite und sollte sich auf genau dieses Produkt beziehen. Allgemeines Lob über den Shop wirkt dort schwächer als ein Satz über die Passform.

Was alle vier gemeinsam haben: Die Stimme steht an der Stelle, an der die Frage entsteht, und beantwortet genau diese Frage. Eine Stimme, die irgendwo steht und irgendetwas lobt, erfüllt diese Aufgabe nicht, egal wie gut sie formuliert ist.

Die Technik

Drei Wege, Kundenstimmen auf die Seite zu bekommen.

Unabhängig vom Baukasten oder Redaktionssystem gibt es genau drei Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich nicht im Aussehen, sondern darin, was passiert, wenn eine neue Stimme dazukommt.

Von HandSchnittstelleWidget
Aufwand am AnfangkeinerEntwicklung nötigeine Zeile Code
Neue Stimme erscheintnachdem du sie einfügstautomatischautomatisch
Aussehen anpassenfreifreiim Rahmen der Einstellungen
Text steht im Quelltextjajanein, er wird nachgeladen
Typischer Falldrei Stimmen, die ein Jahr lang gleich bleibeneigene Entwicklung vorhandenlaufend neue Stimmen, kein Entwickler

Eine Einschränkung, die oft untergeht: Was ein Widget nachlädt, steht nicht im Quelltext deiner Seite. Für Suchmaschinen ist das meist unproblematisch, weil sie JavaScript ausführen, aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Wenn dir der Text auch inhaltlich wichtig ist, gehören deine drei stärksten Zitate zusätzlich fest in die Seite.

Testimonial-Wand als Raster auf einer eigenen Website
Die Wand auf einer eigenen Website: drei freigegebene Stimmen, eine Zeile Code.
So sieht die Einbindung bei infoboxed aus <div data-infoboxed-testimonials="deine-marke"></div> Dazu einmal das Skript, und an dieser Stelle stehen deine freigegebenen Stimmen.
Tempo und Datenschutz

Was fremder Code auf deiner Seite wirklich kostet.

Ein Widget ist bequem, bringt aber Code von einem anderen Server auf deine Seite. Zwei Fragen solltest du vor dem Einbau stellen, und beide stehen in der Dokumentation des Anbieters.

Setzt es Cookies oder speichert es etwas?

Wenn ja, gehört es hinter die Einwilligung und erscheint erst, wenn jemand zustimmt. Damit sehen es die wenigsten Besucher. Lädt es nur Inhalte und misst nichts im Browser, ist es unproblematisch und darf sofort laden.

Wie viel lädt es nach?

Eine Liste mit Text und kleinen Bildern ist harmlos. Drei automatisch startende Videos sind es nicht: Da kommen bei tausend Besuchen im Monat schnell etliche Gigabyte zusammen, und die Seite wird spürbar langsamer. Standbild plus Abspielknopf löst das.

Verstellt es dein Layout?

Gute Widgets kapseln ihre Darstellung, damit sich Website und Widget nicht gegenseitig beeinflussen. Ohne diese Kapselung landen fremde Schriftgrößen und Farben in deiner Seite, und du suchst den Fehler bei dir.

Was passiert, wenn der Dienst ausfällt?

Im besten Fall bleibt die Stelle leer und der Rest der Seite funktioniert. Im schlechtesten blockiert das Skript den Aufbau. Ein Widget, das asynchron lädt, kann die Seite nicht aufhalten.

Das Widget von infoboxed setzt keine Cookies, speichert nichts im Browser und erhebt keine Daten über Besucher. Videos laufen nie von selbst: Es gibt ein Standbild und einen Abspielknopf, und erst ein Tipp lädt den Film.

Rechtlich

Zeigen darfst du nur, was dir jemand erlaubt hat.

Eine Kundenstimme auf der eigenen Website ist eine Veröffentlichung. Drei Punkte sollten geklärt sein, bevor sie online geht.

  • Die Zustimmung zur Nutzung. Wer den Text geschrieben oder das Video gedreht hat, ist Urheber. Ohne Erlaubnis darfst du es nicht zeigen, auch wenn es an dich gerichtet war.
  • Das Recht am eigenen Bild. Alle erkennbaren Personen müssen einverstanden sein. Bei einem Video mit mehreren Leuten ist das der Punkt, der am häufigsten übersehen wird.
  • Der Umfang. Für die eigene Website reicht die Erlaubnis für eigene Kanäle. Sobald dieselbe Stimme in eine bezahlte Anzeige wandert, braucht es mehr. Die Unterschiede stehen in UGC Nutzungsrechte.

Darf ich Bewertungen von Portalen übernehmen?

Nicht einfach durch Kopieren. Die Texte gehören ihren Verfassern, und die Portale regeln die Weiterverwendung über ihre eigenen offiziellen Einbindungen. Wer Bewertungen abtippt und auf die eigene Seite stellt, bewegt sich auf unsicherem Boden. Der saubere Weg sind eigene Stimmen, bei denen die Erlaubnis dir vorliegt. Wie du zusätzlich zu Sternen im Kartendienst kommst, steht in Google-Bewertungen bekommen.

Mit infoboxed

Einsammeln und einbinden sind dasselbe Werkzeug.

Der Umweg über Tabellen und Zwischenablage entfällt, weil die Stimme nach der Freigabe schon dort ist, wo sie hin soll.

  1. 01

    Du verschickst einen Link und gibst frei, was hereinkommt. Nichts erscheint automatisch.

  2. 02

    Freigegebenes steht sofort auf einer eigenen Seite in deinem Brand Hub, die du verlinken kannst, und als Karte auf deiner Startseite dort.

  3. 03

    Auf deiner eigenen Website setzt du eine Zeile Code an die Stelle, an der die Wand stehen soll. Raster oder Liste und die Anzahl stellst du in der App ein.

  4. 04

    Kommt eine neue Stimme dazu, erscheint sie überall, ohne dass du eine Seite anfasst. Nimmst du eine von der Wand, verschwindet sie ebenso überall.

Freigegebene Testimonials in der Verwaltung von infoboxed
Dieselben Stimmen in der Verwaltung: freigeben, von der Wand nehmen, löschen.

Wenn du gerade erst anfängst: Drei Stimmen genügen für den Start. Wie du zu ihnen kommst, steht Schritt für Schritt in Kundenstimmen sammeln.

Fehler

Sechs Fehler beim Einbinden.

  • Alles auf eine Referenzseite. Dort findet sie niemand von selbst. Die Stimmen gehören dorthin, wo entschieden wird, und die Seite ist das Archiv dazu.
  • Ein Karussell, das von selbst weiterläuft. Wer gerade liest, verliert den Satz mitten im Lesen. Wenn es ein Karussell sein muss, dann nur mit Knöpfen und ohne automatischen Wechsel.
  • Videos mit Autoplay. Kostet Ladezeit, Datenvolumen und Nerven, besonders auf dem Handy mit Ton.
  • Symbolbilder statt echter Gesichter. Ein gekauftes Porträt neben einem echten Zitat macht das echte Zitat unglaubwürdig.
  • Die Stimmen nie aktualisieren. Ein Zitat mit einem Projekt von 2019 sagt mehr über den Stillstand aus als über die Qualität.
  • Ohne Prüfung veröffentlichen. Was automatisch durchläuft, ist irgendwann der Satz, den du nicht auf deiner Startseite haben wolltest.
Fragen

Häufige Fragen zum Einbinden von Kundenstimmen

Wo auf der Website gehören Kundenstimmen hin?

Dorthin, wo jemand gerade zögert. Das ist selten die Startseite und fast immer die Stelle kurz vor einer Entscheidung: neben dem Preis, über dem Formular, am Ende einer Produktseite. Eine eigene Seite „Referenzen“ besucht kaum jemand von selbst, sie dient vor allem als Ziel zum Verlinken.

Wie viele Kundenstimmen soll ich zeigen?

Drei an der Stelle, an der entschieden wird, und alle weiteren auf einer eigenen Seite. Eine lange Liste auf jeder Unterseite verliert ihre Wirkung, weil sie wie Dekoration aussieht statt wie ein Argument.

Wie bindet man Kundenstimmen technisch ein?

Drei Wege: von Hand im Seiteneditor, als Widget über eine Zeile Code, oder über eine Schnittstelle. Von Hand ist am schnellsten und veraltet am schnellsten. Ein Widget aktualisiert sich selbst, bringt aber fremden Code auf die Seite. Eine Schnittstelle ist am saubersten und braucht Entwicklung.

Brauchen Testimonial-Widgets ein Cookie-Banner?

Das hängt vom Widget ab. Setzt es Cookies oder speichert es etwas im Browser, braucht es eine Einwilligung und gehört hinter das Banner. Lädt es nur Inhalte und zählt nichts im Browser des Besuchers, ist es unproblematisch. Das steht in der Dokumentation des Anbieters, und man sollte es vor dem Einbau nachsehen.

Was macht eine Kundenstimme glaubwürdig?

Name, Rolle und wenn möglich ein Gesicht. Dazu etwas Konkretes: eine Zahl, eine Situation, ein Vorher und Nachher. Anonyme Superlative wirken erfunden, auch wenn sie echt sind.

Darf ich Bewertungen von Portalen auf meiner Website zeigen?

Nicht ohne Weiteres. Texte auf Portalen gehören ihren Verfassern, und die Portale haben eigene Regeln für die Weiterverwendung, meist über ihre offiziellen Widgets. Sicherer ist es, eigene Stimmen einzusammeln, bei denen die Erlaubnis dir vorliegt.

Bringen Kundenstimmen etwas für SEO?

Indirekt. Sie liefern echten Text in der Sprache deiner Kunden und halten Leute länger auf der Seite. Sterne in den Suchergebnissen bringen sie nicht: Bewertungen, die ein Unternehmen auf der eigenen Seite über sich selbst auszeichnet, erkennt Google dafür seit 2019 nicht mehr an.

Leonhard Pleschberger

Über den Autor

Leonhard Pleschberger ist CEO von Einfachmarketing, dem Unternehmen hinter infoboxed. Er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing mit: bei Microsoft, als Head of Digital einer internationalen Werbeagentur, als Head of Marketing bei refurbed und als Country Manager Austria bei Fiverr.

Zuletzt aktualisiert am · LinkedIn

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