Infoboxed · Booster · Empfehlungsprogramm
Empfehlungsprogramm, das Freunde wirklich mitbringt.
Jedes Mitglied bekommt einen eigenen Einladungslink. Der Freund tritt mit einem Tipp bei, und die Belohnung gibt es erst, wenn er wirklich da war. In zehn Minuten eingerichtet, kostenlos bis 100 Mitglieder.
Fast jeder Betrieb bekommt neue Kunden über eine Empfehlung, und fast keiner weiß, von wem. Ein Empfehlungsprogramm macht daraus etwas Zählbares: Einladungen mit Namen, ein Dankeschön für beide Seiten, und Punkte, die von selbst entstehen. Bei infoboxed gehört das zum kostenlosen Zugang.
Empfehlungsprogramm kostenlos erstellen
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Weiter geht es in der App: kostenlos, ohne Passwort und ohne Kreditkarte. Details in der Datenschutzerklärung.
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Dein Empfehlungsprogramm, Schritt für Schritt.
Die Mechanik ist immer dieselbe, egal ob du ein Lokal führst, eine Dienstleistung anbietest oder offene Stellen besetzen willst. Entscheidend ist, dass deine Zielgruppe den Anreiz versteht, ohne nachzufragen.
- 01
Leg den Anreiz für beide Seiten fest. Wer weiterempfehlen soll, bekommt etwas, und wer geworben wurde, ebenfalls. Das ist die wichtigste Entscheidung.
- 02
Gib Einladungen mit Namen aus. Der Empfänger sieht, von wem sie kommt, und das wirkt stärker als jeder anonyme Code.
- 03
Lass die Punkte automatisch zählen. Der Punkt entsteht beim ersten Besuch des neuen Kunden, nicht beim Weitergeben.
- 04
Löse die Belohnung mit einer PIN ein, die nur dein Team kennt. Damit kann sich niemand selbst etwas gutschreiben.
Die Zählung passiert im Hintergrund.
Ohne PIN keine Einlösung: Das hält das Programm sauber.
Anreize, die weitererzählt werden.
Ein Anreiz muss nicht groß sein, er muss passen. Diese fünf funktionieren, je nach Branche unterschiedlich gut.
Etwas aus dem eigenen Haus
Beispiel: ein Getränk, ein Dessert, eine zusätzliche Behandlung. Warum es wirkt: Der Wareneinsatz ist niedrig, der gefühlte Wert hoch, und der Geworbene lernt dabei dein Angebot kennen.
Ein Rabatt beim nächsten Mal
Beispiel: zehn Prozent auf den nächsten Einkauf. Vorteil: bindet beide an einen weiteren Besuch. Grenze: Wer nur wegen des Rabatts empfiehlt, empfiehlt auch nur solange es ihn gibt.
Punkte statt Geld
Beispiel: zwanzig Punkte je geworbenem Kunden, die auf dasselbe Konto laufen wie die Besuche. Warum es trägt: Empfehlung und Kundenbindung greifen ineinander, statt nebeneinander zu laufen.
Ein Zugang, den man nicht kaufen kann
Beispiel: der Platz beim ausgebuchten Abend, die neue Dienstleistung zum Vorabtesten. Warum es stark ist: Es lässt sich nicht in Euro aufwiegen, deshalb wird darüber geredet.
Eine Spende statt einer Prämie
Beispiel: fünf Euro an einen Verein aus dem Ort, je geworbenem Kunden. Für wen: Zielgruppen, denen eine Belohnung für sich selbst unangenehm wäre.
Empfehlungsprogramm, Referral-Programm und Empfehlungsmarketing.
Drei Wörter für dieselbe Sache, aber nicht ganz. Der Unterschied entscheidet, wonach du suchst und was du brauchst.
Empfehlungsmarketing
Der Oberbegriff. Er meint alles, was dazu führt, dass zufriedene Kunden über dich sprechen: gute Arbeit, Bewertungen, Mundpropaganda. Ein Programm braucht es dafür nicht, Verlass ist aber auch keiner.
Referral-Marketing
Dasselbe auf Englisch, mit einer Nuance: Im Referral-Marketing ist die Weitergabe immer messbar, über Link oder Code. Wer diesen Begriff sucht, sucht meistens schon ein Werkzeug.
Das Referral-Programm
Die konkrete Umsetzung: feste Regeln, ein Anreiz je Seite, eine Zählung. Genau das baust du hier, und genau deshalb lässt es sich auswerten statt nur zu hoffen.
Für die Praxis ist die Unterscheidung zweitrangig. Wichtig ist, ob am Ende jemand weiß, wer wen gebracht hat.
Vier Fehler, an denen Empfehlungen scheitern.
Nur eine Seite wird belohnt
Bekommt allein der Empfehlende etwas, fühlt sich der Geworbene wie eine Ware. Das merkt er, und er merkt es sich. Zwei kleine Belohnungen wirken besser als eine große.
Der Anreiz ist zu groß
Ein hoher Betrag zieht potenziell Menschen an, die empfehlen, um zu kassieren. Diese Empfehlung ist schwach, weil der Empfänger den Grund spürt. Je kleiner der Anreiz, desto echter wird empfohlen.
Niemand wird erinnert
Das Programm läuft, aber niemand denkt daran. Ein Hinweis im richtigen Moment, etwa beim Zahlen nach einem Lob, bringt mehr als jede Ankündigung im Voraus.
Gezählt wird manuell
Mit zwanzig Mitgliedern geht eine Liste. Ab etwa fünfzig weiß niemand mehr, wer wen gebracht hat und wer sein Dankeschön schon bekommen hat. Spätestens dort lohnt es sich zu automatisieren.
Das Mitarbeiterempfehlungsprogramm als Recruiting-Kanal.
Dieselbe Mechanik, andere Zielgruppe: Statt Kunden empfiehlt das eigene Team offene Stellen. Für viele Betriebe ist das der günstigste Weg, Personal zu finden.
- 01
Beschreib die offene Stelle so, dass man sie weiterleiten kann. Wer anwerben soll, braucht etwas Vorzeigbares, keinen internen Vermerk.
- 02
Nenne die Belohnung und wann sie fließt. Üblich ist die Auszahlung nach der Probezeit, damit niemand jemanden vorschlägt, nur um zu kassieren.
- 03
Sag jedem Beteiligten, was aus seinem Vorschlag geworden ist. Mitarbeiterempfehlungen versiegen schneller durch Schweigen als durch einen zu kleinen Anreiz.
Ein Fürsprecher aus dem eigenen Haus ist glaubwürdiger als jede Anzeige, weil er weiß, wovon er spricht.
Empfehlungen dem Zufall überlassen oder sie organisieren.
| Mundpropaganda ohne System | Empfehlungsprogramm | |
|---|---|---|
| Wer empfiehlt | unbekannt | sichtbar, mit Namen und Zahl |
| Was der Geworbene bekommt | nichts | eine Belohnung beim ersten Besuch |
| Anlass zu empfehlen | Zufall | eine Einladung, die man weitergeben kann |
| Aufwand | keiner, aber auch kein Ergebnis | einmal einrichten, danach zählt es von allein |
| Was du misst | nichts | wie viele Einladungen eingelöst wurden |
| Kosten | keine | nur der Anreiz, und nur wenn ein Neukunde kommt |
Das Programm ersetzt die Zufriedenheit nicht. Nur zufriedene Kunden empfehlen weiter; wer nicht gern wiederkommt, bleibt auch mit Anreiz still. Loyalität entsteht vorher, das Programm macht sie nur sichtbar.
Häufig gestellte Fragen zu Kundenempfehlungen
Was ist ein Empfehlungsprogramm?
Ein Empfehlungsprogramm macht aus zufälliger Mundpropaganda ein System: Wer dich weiterempfiehlt, bekommt dafür etwas, und der geworbene Kunde ebenfalls. Der Unterschied zum Empfehlungsmarketing im Allgemeinen liegt in der Mechanik, also Einladung, Zählung und Prämie.
Wie hoch muss die Prämie sein?
Niedriger als man denkt. Ein Getränk, ein Dessert oder ein kleiner Rabatt genügen, weil es um die Geste geht. Ein großer Nachlass macht aus der Einladung ein Geschäft, und das spüren beide Seiten. Für den Umsatz zählt ohnehin nicht die Höhe, sondern wie viele Leads tatsächlich kommen.
Warum sollen beide Seiten eine Belohnung bekommen?
Wird nur der Empfehlende belohnt, fühlt sich der Geworbene wie eine Ware. Bekommen beide etwas, ist es eine Einladung. Das ist der häufigste Fehler und der am leichtesten zu behebende.
Wie verhindere ich, dass jemand das Programm ausnutzt?
Lass den Punkt erst beim Besuch des neuen Kunden entstehen, nicht beim Weitergeben. Dann gibt es nichts zu holen, solange niemand kommt. Eingelöst wird mit einer PIN, die nur dein Team kennt.
Brauche ich dafür eine eigene Software?
Für die ersten Monate genügt eine Liste. Sobald mehr als etwa fünfzig Menschen mitmachen, wird das Zählen von Hand zur Fehlerquelle. Ab dort lohnt es sich zu automatisieren, und genau das übernimmt infoboxed.
Funktioniert das auch für Mitarbeiterempfehlungen?
Ja, die Mechanik ist dieselbe. Beim Mitarbeiterempfehlungsprogramm empfiehlt das Team offene Stellen statt Produkte, und die Prämie fließt meist nach der Probezeit. Als Recruiting-Kanal ist das oft günstiger als jede Anzeige, weil Fürsprecher aus dem eigenen Haus glaubwürdiger sind.
Wie lange dauert es, bis ein Programm trägt?
Zwei bis drei Monate, weil erst genug Menschen eine Einladung in der Hand haben müssen. Wer nach vier Wochen abbricht, hat nur die Einrichtung bezahlt und keine einzige Empfehlung erlebt.
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