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Infoboxed · Branchen · Gastronomie · Ideen

Deine Gäste kennen die nächsten Gäste.

Wer bei dir gern isst, hat Freunde, Kollegen und Nachbarn, die noch nie da waren. Eine Empfehlung von ihnen wiegt mehr als jede Anzeige, kostet aber nur dann etwas, wenn sie funktioniert.

So läuft die Idee mit infoboxed: Du erzählst sie einmal als Drop, und sie erscheint als Push-Meldung, im Brand Hub, auf dem Bildschirm im Lokal und als fertiger Text für Instagram. Ablauf, Beispieltext und Varianten stehen unten.

Ablauf in SchrittenBeispieltextVariantenfür Lokale gedacht

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In drei Schritten

Wie die Einladung ihren Weg macht.

  1. 01

    Leg fest, was beide bekommen. Beide, nicht nur der Werber: Sonst fühlt sich der Gast wie eine Ware, die angeworben wird.

  2. 02

    Deine Mitglieder bekommen ihre persönliche Einladung im Pass, zum Weiterschicken oder Zeigen.

  3. 03

    Kommt jemand Neues damit, wird die Einladung eingelöst und beide bekommen ihren Vorteil beim nächsten Besuch.

Die Einladungen und die Belohnung laufen über deine Community, ohne Zettel und ohne Liste hinter der Theke.

Vier Varianten

Empfehlungen, die niemandem unangenehm sind.

Niemand wirbt gern für ein Lokal. Leute bringen aber gern jemanden mit. Diese vier Wege nutzen den Unterschied.

  1. Beide bekommen etwas

    So geht sie: Wer jemanden mitbringt, bekommt beim nächsten Mal etwas, der Gast beim ersten Mal auch. Warum beide: Wird nur der Werbende belohnt, fühlt sich der Gast wie eine Ware. Mit beidem ist es eine Einladung.

  2. Die Einladung mit Namen

    So geht sie: Jeder Stammgast bekommt drei Einladungen, die er weitergeben kann, mit seinem Namen darauf. Wirkung: Der Empfänger weiß, von wem sie kommt, und das wirkt stärker als jeder Code.

  3. Der Tisch für vier

    So geht sie: Ab vier Personen gibt es die Vorspeise für alle. Wirkung: Niemand muss etwas weitergeben, es reicht, mehr Leute mitzubringen.

  4. Die stille Empfehlung

    So geht sie: Du fragst zufriedene Gäste beim Zahlen, ob sie jemanden kennen, dem es hier gefallen würde. Wirkung: kein System, keine Technik, die höchste Trefferquote von allen.

Aus der Praxis

Warum manche Aktionen verpuffen

Empfehlungen sind heikel: Sie berühren eine Freundschaft. Wer das vergisst, bekommt Werbung statt Weitersagen.

So könnte es klingen Bring jemanden mit, der noch nie bei uns war: Ihr bekommt beide den Nachtisch aufs Haus. Deine Einladung findest du in deinem Pass.

Beide belohnen

Wer nur den Werber belohnt, macht aus dem Gast eine Provision. Wer beide belohnt, macht aus dem Besuch ein Geschenk.

Den Vorteil beim nächsten Mal geben

Wenn der Vorteil erst beim folgenden Besuch gilt, hast du zwei Besuche statt einem. Das ist der eigentliche Hebel.

Nicht mit Geld arbeiten

Fünf Euro Gutschrift klingt nach Vertrieb. Ein Nachtisch, ein Glas Wein oder der Kaffee danach klingt nach Gastfreundschaft.

Zwei Wege

Empfehlung oder bezahlte Reichweite.

Anzeige schaltenGäste bringen Gäste
Was es kostetjeden Monat wieder, auch ohne Ergebnisnur wenn tatsächlich jemand kommt
Wer kommtwer zufällig die Anzeige siehtwer jemandem vertraut, der hier war
Erste Bestellungzögerlich, weil unbekanntsicher, weil empfohlen
Wiederkommenseltenhäufig, weil der Freund dabei ist
Was bleibt, wenn du aufhörstnichtsdie Gäste, die sich kennen

Aus einem Gast werden drei

bringt jemanden mit38
davon kommt wieder21
bringt selbst jemanden9

Beispielzahlen auf hundert Stammgäste. Entscheidend ist die dritte Zeile: Dort beginnt es, sich selbst zu tragen.

Häufige Fragen

Was Wirte dazu fragen

Wie viele Empfehlungen sind realistisch?

Von zehn aktiven Mitgliedern lädt etwa eines jemanden ein, und etwa die Hälfte davon kommt. Das klingt wenig, ist aber dauerhaft und kostet nur im Erfolgsfall.

Kann jemand sich selbst einladen?

Die Einladung wird beim Besuch eingelöst, mit PIN an der Kasse. Wer ohne Begleitung kommt, bekommt nichts, und der Aufwand für Tricks lohnt sich bei einem Nachtisch nicht.

Soll die Aktion dauerhaft laufen?

Ja. Anders als eine Rabattaktion nutzt sich eine Empfehlung nicht ab, weil sie nur stattfindet, wenn jemand wirklich jemanden mitbringt.

Was, wenn der neue Gast nicht wiederkommt?

Dann hast du einen Besuch gewonnen und drei Euro investiert. Entscheidend ist, was beim ersten Besuch passiert: Der Rest ist deine Küche.

Wie hoch muss die Belohnung sein?

Niedriger als man denkt. Ein Getränk oder ein Dessert reicht, weil es um die Geste geht und nicht um den Wert. Ein großer Nachlass macht aus der Einladung ein Geschäft, und das fühlt sich falsch an.

Was, wenn jemand das System ausnutzt?

Lass die Belohnung erst beim Besuch des neuen Gastes gelten, nicht beim Weitergeben. Dann gibt es nichts zu holen, solange niemand kommt.

Brauche ich dafür Technik?

Nein, ein Zettel mit Namen funktioniert. Technik hilft erst, wenn du wissen willst, wer wen gebracht hat, und das ist ab etwa fünfzig Stammgästen interessant.

Die Idee steht. Jetzt fehlt nur der Drop.

Konto anlegen, Stichworte eintragen, und die Aktion erscheint überall, wo deine Gäste schauen.

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