Infoboxed · Branchen · Gastronomie · Ideen
Ein Euro je Teller bleibt im Ort.
Große Spenden an ferne Organisationen bewegen niemanden. Ein Euro je verkauftem Gericht für den Verein zwei Straßen weiter verbindet dein Lokal mit dem Ort, in dem es steht, und die Gäste rechnen gern mit.
So läuft die Idee mit infoboxed: Du erzählst sie einmal als Drop, und sie erscheint als Push-Meldung, im Brand Hub, auf dem Bildschirm im Lokal und als fertiger Text für Instagram. Ablauf, Beispieltext und Varianten stehen unten.
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Von der Idee zur überwiesenen Summe.
- 01
Such einen Verein aus deinem Ort, zu dem du einen Bezug hast. Feuerwehr, Tierheim, Jugendzentrum, Sportverein: Nähe schlägt Bekanntheit.
- 02
Wähl ein Gericht und einen Betrag je Portion, und nenn den Zeitraum. Ein Monat ist lang genug, um Wirkung zu zeigen, und kurz genug, um Spannung zu halten.
- 03
Rechne ab und veröffentliche die Summe. Ohne diesen letzten Schritt war es Marketing, mit ihm wird es Glaubwürdigkeit.
Zwischenstand und Abschluss sind zwei weitere Anlässe, über die du erzählen kannst.
Spenden, die nachrechenbar sind.
Eine Spendenaktion steht und fällt mit der Zahl am Ende. Diese vier Formen liefern sie.
Ein Betrag je Gericht
So geht sie: Von jedem verkauften Winterteller geht ein Euro fünfzig an den Verein. Warum konkret: "Ein Teil des Erlöses" ist nichts wert, eine Zahl kann jeder nachrechnen.
Der Tag für den Verein
So geht sie: An einem Tag geht der komplette Gewinn weg. Wirkung: größer in der Wahrnehmung, kalkulierbar im Risiko, weil es ein Tag ist.
Das Trinkgeld der Woche
So geht sie: Das Team gibt sein Trinkgeld einer Woche. Wirkung: die glaubwürdigste Form, weil nicht der Betrieb spendet, sondern Menschen.
Die Runde beim Vereinsfest
So geht sie: Du kochst beim Fest des Vereins, statt Geld zu überweisen. Wirkung: kostet dich einen Tag und bringt dir alle, die dort essen.
Was eine Spendenaktion glaubwürdig macht
Es gibt wenige Aktionen, bei denen Halbherzigkeit so auffällt. Drei Dinge entscheiden darüber, wie sie gelesen wird.
Nenne den Betrag, nicht den Anteil
„Ein Teil des Erlöses“ ist nichts wert. Ein Euro fünfzig je Teller kann jeder nachrechnen, und genau das sollen die Gäste tun.
Frag den Verein vorher
Eine Aktion über den Kopf des Vereins hinweg macht Ärger. Mit Absprache bekommst du ein Foto bei der Übergabe und die Reichweite des Vereins dazu.
Veröffentliche die Summe
Am Ende die Zahl und ein Bild der Übergabe. Wer das weglässt, bestätigt genau den Verdacht, den Spendenaktionen ohnehin begleitet.
Spende mit Zahl oder ohne.
| Ein Teil des Erlöses | Ein genannter Betrag je Teller | |
|---|---|---|
| Was der Gast versteht | nichts Konkretes | genau, was sein Essen bewirkt |
| Ob nachgerechnet wird | nein, und das merkt man | ja, und das ist erwünscht |
| Am Ende | keine Summe, kein Abschluss | eine Zahl und ein Foto von der Übergabe |
| Was es über dich sagt | dass du gut dastehen willst | dass du etwas Bestimmtes unterstützt |
Was Wirte dazu fragen
Wie viel je Gericht ist sinnvoll?
Ein bis zwei Euro bei einem Hauptgericht. Das ist spürbar für den Verein, verkraftbar für dich und glaubwürdig für den Gast.
Muss ich das steuerlich beachten?
Spenden sind steuerlich nicht beliebig absetzbar, und der Weg über den Umsatz ist nicht dasselbe wie eine Privatspende. Sprich kurz mit deiner Steuerberatung, bevor die Aktion startet.
Welcher Verein eignet sich?
Einer aus dem Ort, dessen Arbeit deine Gäste kennen. Große Dachorganisationen sind seriös, aber niemand im Lokal hat eine Verbindung zu ihnen.
Wie oft kann ich das machen?
Ein- bis zweimal im Jahr, am besten zu einem Anlass wie Winter oder Vereinsjubiläum. Dauerhaft wird daraus ein Preisbestandteil, den niemand mehr wahrnimmt.
Wie viel je Gericht ist sinnvoll?
Ein bis zwei Euro bei einem Hauptgericht. Das ist spürbar für den Verein, verkraftbar für dich und glaubwürdig für den Gast.
Muss ich das steuerlich beachten?
Spenden sind nicht beliebig absetzbar, und der Weg über den Umsatz ist nicht dasselbe wie eine Privatspende. Sprich kurz mit deiner Steuerberatung, bevor die Aktion startet.
Wie oft kann ich das machen?
Ein- bis zweimal im Jahr, am besten zu einem Anlass. Dauerhaft wird daraus ein Preisbestandteil, den niemand mehr wahrnimmt.
Die Idee steht. Jetzt fehlt nur der Drop.
Konto anlegen, Stichworte eintragen, und die Aktion erscheint überall, wo deine Gäste schauen.