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Infoboxed · Branchen · Gastronomie · Ideen

Die leeren Stunden, in denen das Lokal wach wird.

Zwischen drei und fünf steht die Küche still, der Service wischt Gläser, die Miete läuft weiter. Eine Aktion, die genau dort greift, kostet weniger Marge als jeder Rabatt am vollen Abend und bringt Gäste, die sonst woanders sitzen.

So läuft die Idee mit infoboxed: Du erzählst sie einmal als Drop, und sie erscheint als Push-Meldung, im Brand Hub, auf dem Bildschirm im Lokal und als fertiger Text für Instagram. Ablauf, Beispieltext und Varianten stehen unten.

Ablauf in SchrittenBeispieltextVariantenfür Lokale gedacht

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In drei Schritten

Wie aus einer toten Stunde ein Anlass wird.

  1. 01

    Schau dir eine Woche lang an, wann wirklich nichts los ist. Meist sind es zwei oder drei Stunden am Nachmittag, nicht der ganze Tag.

  2. 02

    Leg ein Angebot fest, das nur in diesem Fenster gilt: Kaffee und Kuchen, zwei Gläser zum Preis von einem, die kleine Karte zum Mittagspreis.

  3. 03

    Kündige es als festen Rhythmus an, mit Tagen und Uhrzeiten. Gäste müssen es sich merken können, sonst kommen sie nie.

Jeder Kanal bekommt seinen eigenen Code, damit du hinterher siehst, woher die Gäste kamen.

Vier Varianten

Wie du die toten Stunden unterschiedlich füllst.

Zwischen Mittag und Abend steht die Küche. Diese vier Wege holen Gäste in genau diese Zeit, ohne dass du am Abend etwas verschenkst.

  1. Die Happy Hour mit Grund

    So geht sie: Von 15 bis 17 Uhr kostet der Kaffee die Hälfte, weil die Maschine ohnehin läuft. Wirkung: bringt Laufkundschaft, die sonst weitergeht. Grenze: Eine Happy Hour ohne Begründung wirkt beliebig, mit Begründung glaubwürdig.

  2. Der Arbeitsplatz auf Zeit

    So geht sie: Nachmittags darf man mit dem Laptop bleiben, Strom und Netz gratis. Wirkung: füllt die leersten Stunden mit Gästen, die lange bleiben und mehrmals bestellen.

  3. Die zweite Portion für Kinder

    So geht sie: Nach der Schule essen Kinder zum halben Preis. Wirkung: bringt Familien in eine Zeit, in der sie sonst nirgends hingehen, und die Eltern bestellen mit.

  4. Der Mittagstisch, der länger gilt

    So geht sie: Das Mittagsangebot läuft bis 15 Uhr statt bis 14. Wirkung: kostet dich eine Stunde Küchenbereitschaft und holt alle, die spät Pause machen.

Aus der Praxis

Was den Unterschied macht

Eine Randzeiten-Aktion ist kein Rabatt, sondern eine Einladung zu einer Uhrzeit, an die niemand denkt. Das muss der Text leisten.

So könnte es klingen Von Dienstag bis Freitag, 15 bis 17 Uhr: Kaffee und ein Stück Kuchen um 6,90. Ohne Anmeldung, solange der Kuchen reicht.

Die Zeit gehört in den ersten Satz

Wer „Nachmittagsaktion“ schreibt, zwingt zum Weiterlesen. Wer „15 bis 17 Uhr“ schreibt, hat die Information schon geliefert.

Ein Angebot, nicht drei

Drei Varianten klingen großzügig und machen die Entscheidung schwer. Ein Angebot mit klarem Preis wird gemerkt und weitererzählt.

Nicht am vollen Abend

Eine Aktion am Freitagabend verschenkt Umsatz, den du ohnehin gemacht hättest. Die Rechnung geht nur dort auf, wo die Stühle leer bleiben.

Zwei Wege

Randzeit füllen oder Öffnungszeiten kürzen.

Nachmittags zusperrenRandzeit mit Angebot füllen
Personalkostengespart, aber das Team kommt zweimalein Dienst statt zwei Anfahrten
Laufkundschaftgeht weiter und kommt nicht wiederlernt dich kennen und kommt abends
Küchesteht still, Ware altert trotzdemverarbeitet, was sonst liegen bleibt
Sichtbarkeitgeschlossen am Nachmittag prägt sich einoffen heißt, man kann jederzeit hin
Umsatz je Tagnur Mittag und Abenddazu die Stunden, die bisher nichts brachten

Die leeren Stunden stehen fest, nicht das, was in ihnen passiert.

Häufige Fragen

Was Wirte dazu fragen

Wie lange soll die Aktion laufen?

Mindestens vier Wochen, sonst merkt sie sich niemand. Gäste brauchen zwei bis drei Durchläufe, bis ein neuer Termin im Kopf ist. Nach zwei Monaten siehst du, ob das Fenster trägt.

Senke ich damit nicht dauerhaft meine Preise?

Nur, wenn die Aktion zu allen Zeiten gilt. Ein Angebot, das an ein enges Zeitfenster gebunden ist, lesen Gäste als eigenes Format, nicht als neuen Preis für deine Karte.

Was eignet sich als Angebot?

Etwas mit gutem Rohertrag und wenig Arbeit in der Küche: Kaffee, Kuchen, Spritzer, kleine Karte. Das Hauptgericht zum halben Preis bindet Personal, das du in der Randzeit gerade sparst.

Brauche ich dafür Werbung?

Nein, aber Wiederholung. Dieselbe Aktion jede Woche auf deinen Kanälen, im Google-Profil und auf dem Bildschirm im Lokal wirkt mehr als eine bezahlte Anzeige, die einmal läuft.

Verliere ich damit Abendgäste?

Nein, wenn das Angebot zeitlich endet. Wer um 19 Uhr essen geht, verschiebt das nicht auf 15 Uhr. Die Randzeit zieht andere Leute an als der Abend, das ist der ganze Sinn.

Wie hoch darf der Nachlass sein?

In der toten Stunde darf er deutlich höher sein als am Abend, weil die Alternative null Umsatz ist. Fünfzig Prozent auf Getränke sind dort vertretbar, am Samstagabend nie.

Wie lange dauert es, bis das greift?

Vier bis sechs Wochen, weil es eine Gewohnheit werden muss. Wer nach zwei Wochen abbricht, hat nur die Kosten gehabt. Gleiche Zeit, gleicher Tag, jede Woche.

Die Idee steht. Jetzt fehlt nur der Drop.

Konto anlegen, Stichworte eintragen, und die Aktion erscheint überall, wo deine Gäste schauen.

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